Die Ostfriesische Teezeremonie: Kluntje, Sahne, Geduld
Warum man in Ostfriesland nicht umrührt und was die „Wulkje“ mit Gastfreundschaft zu tun hat.
WeiterlesenVon Assam bis Uji: Wir erklären Teesorten, Herkunft und Zubereitung so, dass jede Tasse gelingt – unabhängig, gründlich recherchiert und ohne Verkaufsabsicht.
Fast jeder „echte“ Tee stammt von derselben Pflanze, Camellia sinensis. Erst Verarbeitung und Oxidation machen daraus grünen, weißen, Oolong- oder schwarzen Tee.
Vollständig oxidiert, kräftig und malzig. Klassiker der Ostfriesischen Teekultur und Basis vieler Frühstücksmischungen.
Nicht oxidiert, frisch-grasig bis nussig. Gedämpft (japanisch) oder in der Pfanne geröstet (chinesisch).
Junge Knospen, nur gewelkt und getrocknet. Zart, blumig und leicht süßlich – der am wenigsten verarbeitete Tee.
Teiloxidiert zwischen Grün und Schwarz. Von blumig-cremig bis geröstet-karamellig – ideal für mehrere Aufgüsse.
Fein vermahlener, beschatteter Grüntee. Das ganze Blatt wird aufgeschlagen und getrunken – intensiv und cremig.
Streng genommen „teeähnliche Erzeugnisse“: Aufgüsse aus Kräutern, Blüten oder Rooibos – von Natur aus koffeinfrei.
Die häufigste Ursache für bitteren Grüntee ist zu heißes Wasser. Schon zehn Grad weniger verändern den Geschmack deutlich.
Teesorte wählen, Menge einstellen – wir berechnen Dosierung, Temperatur und Ziehzeit. Mit eingebautem Timer.
TeesorteKräftig: nach 3–4 Minuten abgießen, sonst wird er herb.
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WeiterlesenNach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuchs ist „Tee“ nur, was von der Teepflanze Camellia sinensis stammt. Kräuter- und Früchteaufgüsse heißen offiziell „teeähnliche Erzeugnisse“ – im Alltag sagt man trotzdem Kräutertee.
Meist ist das Wasser zu heiß oder die Ziehzeit zu lang. Versuchen Sie 70–80 °C und 1–2 Minuten. Unser Brüh-Rechner hilft bei der Dosierung.
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